Samstag, 8. Oktober 2011

Vorbereitungen

So langsam nehmen die Vorbereitungen für unser Kleines an Ernsthaftigkeit zu - wir haben uns für einige Kurse angemeldet (dringend nötig, da keiner von uns mit Kleinkindern Erfahrung hat, die eigenen Eltern weit weg wohnen und auch keiner unserer räumlich nahen Bekannten bis jetzt den Schritt gewagt hat, Nachwuchs in die Welt zu setzen) und einige Erbstücke an Babysachen sammeln sich langsam an.
Versteht sich, dass ich auf der Arbeit nun auch meine "Rückkehrbedingungen" endlich einmal schriftlich fixiert habe - im Rahmen meines ersten Mitarbeitergespräches, wo es sich ganz hervorragend unter "Ergänzende Bemerkungen des Mitarbeiters" integrieren ließ. Nochmal ermutigt durch die sehr gute Rückmeldung meiner Chefin in besagtem Gespräch (u.a. die Präsentation vor den Chef-Chef-Chefs der Firma lief sehr gut) und die Aufsicht auf baldige Übernahme eigener Projekte (wobei bald sich dann auf nach meine Rückkehr bezieht, sobald eines frei wird oder ein neues hinzu kommt), sowie eine nette Gehaltszulage legte ich also meinen Plan wie mit meinem Mann besprochen fest:
Die 6 Wochen Mutterschutz vor dem berechneten Geburtstermin flexibles Arbeiten (eventuell auch von zu Hause aus), dann 3 Monate zu Hause, danach Wiedereinstieg, die ersten 1-3 Monate erstmal nur mit 20 Stunden pro Woche.
So sieht der Plan aus, ich selbst bin wohl am gespanntesten, ob sich auch alles so erfüllen lässt. Aber besser, einen Plan haben, der dann flexibel umgestaltet werden kann, als völlig planlos alles auf sich zukommen zu lassen oder sich dann noch wundern, dass keiner auf meine Rückkehr vorbereitet ist...
Um ein Gespräch mit der Personalabteilung habe ich auch gleich noch gebeten, da diese meine Pläne wohl auch absegnen sollte.
Jetzt noch endlich die Formulare für die Organisation der Tagesmütter ausfüllen (ja, auch das Beratungsgespräch dort haben mein Mann und ich hinter uns gebracht) und sich auf die Suche nach einer machen, bei der mein Bauch (bzw. unserer) "Die ist es!" ruft.

1 Kommentar:

  1. Gratuliere zur vollendeten Planung! Mit der Klärung der Frage "wie will ich es eigentlich machen" ist aus meiner Sicht schon ein wesentlicher Schritt getan und die Umsetzung scheint ja auch schon Formen anzunehmen. Viel Glück mit der Tagesmutter und nimm auf keinen Fall eine, zu der der Bauch nur "jein" sagt, den Fehler hab ich mal gemacht.

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